Methoden in der Statistischen Genetik für Assoziationsstudien und Prädiktion


Assoziationsstudien sind ein wichtiges Werkzeug um genetische Risikofaktoren komplexer Krankheiten zu finden. Dazu wird meist anhand einer Fall-Kontroll Studie die Häufigkeit einer Genvariante innerhalb der erkrankten und gesunden Probanden miteinander verglichen. Ein gehäuftes Vorkommen einer Genvariante innerhalb der Fälle deutet dabei auf eine Beteiligung an der Krankheitsentstehung hin. Dabei kann unterschieden werden zwischen Kandidatengen-Studien, in denen nur eine kleine Menge von Genen gezielt untersucht wird, und genomweiten Assoziationstudien (GWAS), die das gesamte Genom abdecken.

Im Institut für Genetische Epidemiologie befassen wir uns mit der Entwicklung neuer statistischer Methoden zum Auffinden prädisponierender genetischer Varianten im Rahmen von Kandidatengen- und genomweiten Assoziationstudien, sowie der Ermittlung von Krankheitsrisiken anhand genetischer Marker. Insbesondere liegen unsere Forschungsschwerpunkte in den Bereichen der Skalenstatistik, Gen-Gen und Gen-Umwelt Interaktion, Pathway Analysen und Prädiktion.
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Heike Bickeböller
Prof. Dr. Heike Bickeböller
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